Them and Us – Richard Deacon, Thomas Schütte

Them and Us © Richard Deacon, Thomas Schütte, Martin Kreyssig 1996

Thomas Schütte & Richard Deacon, Lisson Gallery London
1996, Videofilm (16mm), 6 min, Produktion: Deacon / Schütte / Kreyssig

Animationsfilm, der in Zusammenarbeit mit den Künstlern entstanden ist. Filzige Tiere, Aluminiumfiguren, ein akustischer Ausschnitt aus der Geschichte des Krieges in anderthalb Minuten, schließlich die Ausstellung in der Lisson Gallery: Arche Noah im Weltraum.

„Them and Us“ by Martin Kreyssig on Vimeo which accompanied ‘Them & Us’ exhibition at the Lisson Gallery, London, 1995.

Produced by Richard Deacon, Thomas Schütte and Martin Kreyssig as an advert for the exhibition to be broadcast on television. Published by Lisson Gallery, London.

Them and Us © Thomas Schütte, Richard Deacon, Martin Kreyssig 1996
Them and Us © Thomas Schütte, Richard Deacon, Martin Kreyssig 1996
Them and Us © Thomas Schütte, Richard Deacon, Martin Kreyssig 1996
Them and Us © Thomas Schütte, Richard Deacon, Martin Kreyssig 1996

Schwieriger ist sowieso der Raum im Innern / The Interior is always more difficult

The Interior is always more difficult © Richard Deacon, Martin Kreyssig 1991

Film von Martin Kreyssig zu einer Einzelausstellung von Richard Deacon in den von Mies van der Rohe erbauten Häusern Museum Haus Lange und Haus Esters in Krefeld 1991. Format: 16mm / Video, 25 min, Kamera: Reinhold Vorschneider, Musik: György Ligeti, Giacinto Scelsi. Deutsche und Englische Sprachfassung.

Der Film behandelt im ersten Teil Einzelheiten der Landhausarchitektur der von Mies van der Rohe (1886-1969) 1930 in Krefeld gebauten Privathäuser, die heute Museum sind. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Wolf Tegethoff erklärt die Architektur und spricht über Details dieses Ensembles aus zwei sehr ähnlichen, geschwisterlichen Gebäuden.

Im zweiten Teil des Filmes werden Skulpturen des englischen Bildhauers Richard Deacon (*1949) vorgestellt, die zum Teil speziell für die Ausstellung in Krefeld hergestellt wurden. Richard Deacon und Dr. Julian Heynen, Kurator der Ausstellung, sprechen über die konzeptuellen Unterschiede der Ausstellung für die beiden Häuser und erörtern Aspekte einzelner Skulpturen.

Schwieriger ist sowieso der Raum im Innern © Richard Deacon, Martin Kreyssig 1991
The Interior is always more difficult – Screenshot © Richard Deacon, Martin Kreyssig 1991
The Interior is always more difficult – Screenshot © Richard Deacon, Martin Kreyssig 1991
The Interior is always more difficult – Screenshot © Richard Deacon, Martin Kreyssig 1991

Viele Spiele Grosse Kleine – Thomas Schütte

VIELE SPIELE GROSSE KLEINE © Thomas Schütte, Martin Kreyssig 1994

Animationsfilm (1994, 15 Min) von Martin Kreyssig zu Werken des Künstlers Thomas Schütte, die 1994 in zwei Ausstellungen mit dem Titel »Figur« in der Hamburger Kunsthalle (5. Mai 05 – 26. Juni) und im Württembergischer Kunstverein Stuttgart (3. September – 16. Oktober) präsentiert wurden.

In der Tradition, die Perfektion des Dilettantischen – im Gegensatz zur Ingenieurskunst – voranzutreiben, führt der Kurzfilm durch das figürliche Werk von Thomas Schütte aus den 1980 bis 1990er Jahre. Der Film ist in Einzelbildschaltung im Format 16mm gedreht und unterlegt die Bildsequenzen mit Geräuschen aus Datenbanken, die seinerzeit z.B. in der Vertonung von Spielfilmen eingesetzt wurden.

Viele Spiele Grosse Kleine © Thomas Schütte, Martin Kreyssig 1994
Viele Spiele Grosse Kleine © Thomas Schütte, Martin Kreyssig 1994
Viele Spiele Grosse Kleine © Thomas Schütte, Martin Kreyssig 1994

Le soleil a la taiIlle d’un pied humain – Le Diaphane

https://vimeo.com/1070755329
Le soleil a la taille d’un pied humain © Martin Kreyssig, Denys Zacharopoulos 1993

Filmessay der Ausstellung „LE DIAPHANE – Une Réflexion, une Collection, une Exposition, un Lieu“ in französischer Sprache (60 min, 1993) von Martin Kreyssig, kuratiert von Denys Zacharopoulos, mit Werken von Giovanni Battista Piranesi und  zeitgenössischen Künstlern in Tourcoing / Pas de Calais 1990 – 91. Sprecher: Thomas Schultz.

Künstlerinnen und Künstler: Carla Accardi, Pierre Dunoyer, Arnulf Rainer, Jean Pierre Bertrand, Jannis Counellis, Reinhard Mucha, Per Kirkeby, James Coleman, Thomas Ruff, Thomas Schütte, Niele Toroni, Dan Flavin, Eugéne Leroy, Gilberto Zorio, Pier Paolo Calzolari, Michelangelo Pistoletto, Daniel Walravens, Matt Mullican, Jan Vercruysse, Harald Klingelhöller, Herbert Brandl, Jean-Marc Bustamante, Marisa Merz, Mario Merz, Brice Marden, Isa Genzgen, Renè Daniels, Jeff Wall, James Welling, Ernst Caramelle, Helmut Dorner, Mariella Simoni, Richard Long, Gerhard Richter, Pat Steir, André Caderé, Blinky Palermo, Sol Lewitt, Silvie et Chérif Defraoui, Thomas Struth, Dan Graham, Günther Förg, Lawrence Weiner et al.

Der Videofilm mit dem Titel »Le soleil a la taiIlle d’un pied humain / Die Sonne hat die Größe eines menschlichen Fußes« folgt der von Denys Zacharopoulos konzipierten Ausstellung im Museum und der Akademie der nordfranzösischen Stadt Tourcoing. Der umfangreichen Präsentation zeitgenössischer Kunst stehen die Arbeiten des Barockarchitekten und Vedutenzeichners Giovanni Battista Piranesi (1720-78) gegenüber. Der Film geht ausführlich auf die Arbeit dieses großartigen „Archäologen der Architektur“ ein, beschreibt Leben und Technik, und verbindet sein Oeuvre mit den Darstellungen moderner Skulptur, Malerei und Zeichnung.

Texte von Heraklit, Victor Hugo, Paul Valéry und Paul Virilio ergänzen den Film um die Problematik der Repräsentation moderner Kunst im Museum. Das Durchscheinende – Diaphane – der Ausstellung bildet die Struktur des Films.

Denys Zacharopoulos, LE DIAPHANE, Tourcoing / Lille, Videoessay © Martin Kreyssig 1993
Giovanni B. Piranesi, LE DIAPHANE, Tourcoing / Lille, Videoessay © Martin Kreyssig 1993
André Caderé, LE DIAPHANE, Tourcoing / Lille, Videoessay © Martin Kreyssig 1993
Reinhard Mucha, LE DIAPHANE, Tourcoing / Lille, Videoessay © Martin Kreyssig 1993

Der lächelnde Hase – Über Kunst sprechen

Im Podcast von Carsten Rabe und Madeleine Lauw liegt ein Gespräch mit Martin Kreyßig, ausgestrahlt am Montag, 17. November 2025 auf Freies Sender Kombinat Hamburg (FSK).

Wir haben über drei Filme gesprochen: „Das Figur-Grund-Problem in der Architektur des Barock (für dich allein bleibt nur das Grab)“, 1985/86, „Ich habe nichts zu sagen, und das sage ich“, 1999, sowie „Zeremonie für ein Double – Das dritte Auge“ aus dem Jahr 2010.

(v.l.n.r.) Martin Kreyssig, Carsten Rabe und Madeleine Lauw im Tonstudio des FSK Hamburg © Martin Kreyssig 2025