The original recordings for UHMM were made by Martin Kreyssig during an interview between Richard Deacon and Dr. Julian Heynen while sitting on a bandstand in the Stadtpark, Krefeld, Germany on May 13, 1991. The interview was used in the 16mm film ‚The Interior is always more difficult‘ by Martin Kreyssig on the architecture of Mies van der Rohe and the exhibition of Richard Deacon, Museum Haus Esters and Museum Haus Lange, Krefeld, May 12 to July 14, 1991. Uhmm is formed from the material not used in that film.
putz, rabitz, gips – Installation und Skulptur. Kurzfilm von Martin Kreyßig zur Ausstellung von Elisabeth Wagner im Frühjahr 2018.
Gefilmt wurde in der Einzelausstellung von Elisabeth Wagner, Freie Akademie der Künste in Hamburg, die dort vom 27. März bis 13. Mai 2018 zu sehen war.
Performance: Thordis M. Meyer / Kamera- und Tonassistenz: Marc Wiebach / Color-Artist: Jan-Billy Blum-Arndt / Kamera und Regie: Martin Kreyßig
Standbild aus dem Film „putz, rabitz, gips“ – Elisabeth Wagner, 2018 / Performance Thordis M. Meyer / Film von Martin KreyssigStandbild aus dem Film „putz, rabitz, gips“ – Elisabeth Wagner, 2018 / Performance Thordis M. Meyer / Film von Martin Kreyssig
Stichstraße gen Süden. Gipfelkranz verzuckert, verschämt verborgen im Tiefgang der Wolken; Geometrie in Kalk, Logenfries: Arena dem oberen Dorf – ein Blickfang.
glucksen gurgeln in Röhren in Bächen tropfen Zapfen fließen: Tau. Sonatine memoriert, Knospe des Vorfrühlings; die Sonne schneidet scharfkantige Bergspitzen, wärmt den Flecken, Lichtschwerter, Dächer Jacken Wiesen.
Fackelmänner in Rotloden kreuzen unter LED-Laternen erblindete Kapellen; Torten aus Gneis aus Geröll, silbern gefasst – ein Schlussstein.
Künstlerinnen und Künstler: Kai Althoff, Cosima von Bonin, Werner Büttner, Clegg & Guttmann, Mark Dion, Helmut Dorner, Fischli & Weiss, Günther Förg, Isa Genzken, Asta Gröting, Georg Herold, Hubert Kiecol, Martin Kippenberger, Michael Krebber, Meuser, Reinhard Mucha, Christian Philipp Müller, Christa Näher, Manuel Ocampo, Albert Oehlen, Markus Oehlen, Tobias Rehberger, Andreas Schulze, Andreas Slominski, Franz West, Christopher Williams, Joseph Zehrer, Heimo Zobernig.
Seit einem Jahrzehnt stellen die Deichtorhallen in loser Folge bedeutende Privatsammlungen der Gegenwartskunst vor. Den Auftakt dieser bislang sieben Präsentationen bildete 1991 die schweizerische Emanuel Hoffmann-Stiftung, eine hochkarätige Sammlung der Moderne. Zuletzt zeigten die Deichtorhallen 1998 unter dem Titel „Emotion“ Teile der Münchner Privatsammlung Goetz, in der junge britische und amerikanische Positionen der 90er Jahre gegenübergestellt wurden.
Die Ausstellung „Vom Eindruck zum Ausdruck – Grässlin Collection“ führt diese Reihe fort. Damit wird ein von den bisher gezeigten Sammlungen weitgehend differierender Typus des Kunstsammelns vorgestellt. Denn die „Grässlin Collection“ kann man eher als Gruppenunternehmen, als eine Art kollektives Werk sehen, an dem die fünf Familienmitglieder – Anna, Thomas, Sabine, Bärbel und Karola Grässlin – beteiligt sind und in dem sich die unterschiedlichen Positionen der Beteiligten widerspiegeln.
Der Titel der Schau „Vom Eindruck zum Ausdruck“ ist einem Gemälde von Martin Kippenberger entliehen, mit dem die traditionelle Vorstellung von der Entstehung des Kunstwerks ironisch ins Gegenteil verkehrt wird. Zugleich markiert dieses Bild von 1981 die Entstehungszeit des neueren Teils der Grässlinschen Sammlung, dem die jetzige Ausstellung gewidmet ist. Die Wurzeln des mehr als 1000 Einzelposten umfassenden Kunstbesitzes liegen in der „Informellen Malerei“ und dem süddeutschen Konstruktivismus. Der 1976 früh verstorbene Unternehmer Dieter Grässlin und seine Frau Anna im badischen St. Georgen haben ein respektables Ensemble der Kunst nach 1950 zusammengetragen; darunter finden sich bedeutende Werke von Wols, Fontana, K. O. Götz, Sonderborg.
Ein Super-8-Film (Länge 1:45 Min) und ein Toast auf Manhattan von Martin Kreyssig, Performance Axel Klepsch & Martin Kreyssig 1982, gedreht im PS1 in New York.