BODYMAP

BODYMAP © Axel Klepsch, Martin Kreyssig 1982/2025

Ein Super-8-Film (Länge 1:45 Min) und ein Toast auf Manhattan von Martin Kreyssig, Performance Axel Klepsch & Martin Kreyssig 1982, gedreht im PS1 in New York.

BODYMAP © Axel Klepsch, Martin Kreyssig, 1982/2025
BODYMAP © Axel Klepsch, Martin Kreyssig, 1982/2025
BODYMAP © Axel Klepsch, Martin Kreyssig, 1982/2025

blurred edges – Under Construction & Split Friction – Birgit Ulher, Seiji Morimoto

Left picture shows Birgit Ulher, German composer-performer, sound artist. Right picture shows Seiji Morimoto with sky tape. He is a Japanese artist who works with performance, composition and installation

Split Friction – Under Construction

im Rahmen des blurred edges • Festival für aktuelle Musik Hamburg, 31.5. – 16.6.2024

Zeitraum: 02.06.-16.06.2024

Vernissage: 02.06.2024 – 18 Uhr:
– Live-Performance Birgit Ulher ‚Public Transport‘ (2019)
– Live Performance Seiji Morimoto: ‚Short Summer‘ (2010)
– Vortrag von Prof. Martin Kreyßig

Öffnungszeiten: Sa/So, 08./09. und 15./16.06., jeweils 15-18 Uhr

Morimoto und Ulher thematisieren in ihren Arbeiten den Einfluss von natürlichen Gegebenheiten wie Wind und/oder Wasser, durch die Objekte bewegt werden und Klänge entstehen, die sich mit den Umgebungsgeräuschen mischen.

Seiji Morimoto ist ein japanischer Künstler, der sich mit Performance, Komposition und Installation befasst. Er lebt und arbeitet seit 2003 in Berlin, wo er u.a. die Konzertreihe ‚Experimentik‘ im Tik Berlin kuratiert. Gezeigt werden seine Außeninstallation ‚500m Stretch’ und das Video ‚Under Construction’ mit Bildern und Geräuschen von Baustellen in Berlin.

Birgit Ulher lebt als freischaffende Musikerin, Klangkünstlerin und Komponistin in Hamburg. Sie ist mit ihrer Konzerttätigkeit international unterwegs. Gezeigt werden ihre Videos ‚How to Get Away by Car‘ und ‚Flotsam & Jetsam‘ sowie ihre Klang- und Konzertinstallation ‚Public Transport‘, die mit Geräuschen von Plattenspielern arbeitet.

Strobreden – Haus für Klangkunst-Enthusiasten
Bahrenfelder Chaussee 144
22761 Hamburg

Birgit Ulher plays PUBLIC TRANSPORT, Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig
Seiji Morimoto plays SHORT SUMMER, Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig
180m STRETCH, Seiji Morimoto, Installation Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig
180m STRETCH, Seiji Morimoto, Installation Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig
180m STRETCH, Seiji Morimoto, Installation Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig
Prof. Martin Kreyßig, Rede zu Arbeiten von Birgit Ulher und Seiji Morimoto @ Foto: Gunnar Lettow 2024

Etwas – Schuldt

Etwas / Schuldt / nichts / Hamburger Kunsthalle / Martin Kreyßig
Etwas © Schuldt, Hamburger Kunsthalle, Martin Kreyssig 2004/05

Videofilm von Martin Kreyssig, 2004/05, Länge: 12:00 Min, im Auftrag der Hamburger Kunsthalle.

Etwas / Schuldt / nichts / Hamburger Kunsthalle / Martin Kreyßig
Etwas © Schuldt, Hamburger Kunsthalle, Martin Kreyßig 2004-05

Texte von Schuldt:

Die Internationale Ausstellung von nichts fand im Juli 1960 in Hamburg statt, zwei Jahre vor George Macuias‘ Fluxus.

1960 gab es einen klar erkennbaren Kunstbegriff. Da war es einfach, sich außerhalb der Kunst zu stellen. Zu zeigen, daß der Apparat auch ganz ohne Kunst tadellos funktionierte.

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Die Sachen stammten aus dem Laden oder wurden anonym angefertigt, nicht von Künstlern. Signiert haben Straßenpassanten. 

Die Ausstellung lief nur eine Woche. In diesen sieben Tagen wurde sie aus Protest dreimal zerstört. 

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Ein Material wird soweit zum Kunstwerk vorbereitet, daß es nichts anderes mehr werden kann; aber gerade an dem Punkt, wo Kunst hinzuträte oder einträte, wird der Vorgang abgebrochen. 

Beispiel Gemälde: die Leinwand auf Keilrahmen, grundiert, kommt als Schneuztuch oder Gardine nicht mehr in Frage, aber Kunst ist keine draufgemalt. Das Werk ist beides nicht.

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Hier steht eine Rekonstruktion. Neu könnte man das heute nicht so machen, und vielleicht überhaupt nicht. Die Grenzen der Kunst zu überschreiten hatte man vor nichts schon angefangen, und seither nicht mehr aufgehört. Die Horden der Überschreiter sind in zentrifugale Fernen entschunden. Niemand wüßte sich noch irgendwo außerhalb der Kunst zu stellen.

Etwas / Schuldt / nichts / Hamburger Kunsthalle / Frank Barth / Martin Kreyßig
Etwas © Schuldt, Hamburger Kunsthalle, Martin Kreyßig 2004-05

SINGIN‘ IN THE LASER-RAIN


Singin in the LASER-rain, Videoinstallation / Videotape 1983, Axel Klepsch / Martin Kreyssig / Screenshot
SINGIN‘ IN THE LASER-RAIN, Videoinstallation 1983, © Axel Klepsch, Martin Kreyssig

SINGIN‘ IN THE LASER-RAIN, Videoinstallation / Videotape, BRD 1983

Axel Klepsch (1952-2015) / Martin Kreyssig

Das Videoband ist Teil der Sammlung des ZKM in Karlsruhe

Innerhalb der Sammlung: Infermental 3: Tango and Relatives
Kategorie: Video, Analogvideo
Material / Technik: U-Matic, Farbe
Dauer: 00:02:39
Sammlung: Infermental

Präsentiert in der Reihe Infermental III, 14. internationales forum des jungen films, berlin 1984 / 34. Internationale Filmfestspiele

SINGIN‘ IN THE LASER-RAIN, Videoinstallation 1983, © Axel Klepsch, Martin Kreyssig
Singing in the Laser-Rain © Axel Klepsch, Martin Kreyssig 1983

Zeremonie für ein Double – Das dritte Auge – Gustav Kluge, Kathrin Haaßengier

Zeremonie für ein Double – Das dritte Auge © Gustav Kluge, Martin Kreyssig 2010

Videodokumentation (Länge 18:07 Min) einer Performance von Gustav Kluge und Kathrin Haaßengier in der Galerie Frisch, Berlin am 30. April 2010 anlässlich einer Ausstellung von Gustav Kluge.

»Ein Telefonat eröffnet am 30. April 2010 gegen 19.30 Uhr die Ausstellung von Gustav Kluge und Kathrin Haaßengier bei FRISCH in der Halle am Wasser hinter dem Hamburger Bahnhof. Der Einlass beginnt ab 18 Uhr. Gesprächspartnerin am Telefon ist die Hamburger Transsexuelle Christine W.. Danach geht die Handlung der „Zeremonie für ein Double“ über in die Bergung Siamesischer Zwillinge aus dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal sowie ihrer Operation.

„Das Leben von Christine W. ist eine Extrembiografie“, so Gustav Kluge, neun Jahre hat er mit dem Aktmodell zusammen gearbeitet. „Aus der Sicht des Malers besitzt sie einen archetypischen androgynen Körper. Diesen hat sie nach ihrem Ideal umgeformt. Das führte zu einem Leidensweg, der sie in der neuen Welt nicht ankommen ließ. So reagiert sie auf viele und vieles mit Aggression.“ Im September 2009 wurde Christine W. wegen Körperverletzung zu drei Jahren Haft und Unterbringung in der Psychiatrie verurteilt. Gustav Kluge hat diese Selbstschöpfung und Aggression der Christine W. in fünf der sechs in der Ausstellung befindlichen szenischen Bilder ausgelotet und umgesetzt.

Der Operationssaal, von Kathrin Haaßengier entworfen, zwingt die Zeremonie in eine klaustrophobische Enge. Nur ein Kabel transportiert Videobilder nach außen. Solche Lebensadern wiederholen sich in den drei weiteren kinetisch-akustischen Skulpturen der Bildhauerin. Sie bestehen aus blickdichten Körpern, gläsernen Milchabscheidern und verworrenen miteinander verschlungenen Schläuchen. Strömende Flüssigkeiten transportieren ihren Rhythmus.«

(Quelle: Galerie Fritsch)

ZEREMONIE FÜR EIN DOUBLE / VERTAUSCHTE ZUNGE, Screenshot © Gustav Kluge, Martin Kreyssig 2010
ZEREMONIE FÜR EIN DOUBLE / VERTAUSCHTE ZUNGE, Screenshot © Gustav Kluge, Martin Kreyssig 2010
ZEREMONIE FÜR EIN DOUBLE / VERTAUSCHTE ZUNGE, Screenshot © Gustav Kluge, Martin Kreyssig 2010
ZEREMONIE FÜR EIN DOUBLE / VERTAUSCHTE ZUNGE, Screenshot © Gustav Kluge, Martin Kreyssig 2010