Die Videodokumentation (1991/ 97, Länge 13 Min) behandelt die Einzelausstellung des Künstlers Thomas Schütte (*1954), die 1990 im Van Abbemuseum Eindhoven.
Entsprechend der Ausstellungskonzeption, wurde für den Film eine Kapitelstruktur gewählt, die der unterschiedlichen „Ausstattung“ der Museumsräume mit Skulpturen, Bildern und Zeichnungen entsprach. So ist jedem Raum eine eigene Kamera- oder Schnittechnik zugeordnet, die – unterstützt von der Musikgruppe RED ANT FEET – Werke aus den 1980er Jahren des Künstlers vorstellt.
Die Internationale Ausstellung von nichts fand im Juli 1960 in Hamburg statt, zwei Jahre vor George Macuias‘ Fluxus.
1960 gab es einen klar erkennbaren Kunstbegriff. Da war es einfach, sich außerhalb der Kunst zu stellen. Zu zeigen, daß der Apparat auch ganz ohne Kunst tadellos funktionierte.
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Die Sachen stammten aus dem Laden oder wurden anonym angefertigt, nicht von Künstlern. Signiert haben Straßenpassanten.
Die Ausstellung lief nur eine Woche. In diesen sieben Tagen wurde sie aus Protest dreimal zerstört.
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Ein Material wird soweit zum Kunstwerk vorbereitet, daß es nichts anderes mehr werden kann; aber gerade an dem Punkt, wo Kunst hinzuträte oder einträte, wird der Vorgang abgebrochen.
Beispiel Gemälde: die Leinwand auf Keilrahmen, grundiert, kommt als Schneuztuch oder Gardine nicht mehr in Frage, aber Kunst ist keine draufgemalt. Das Werk ist beides nicht.
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Hier steht eine Rekonstruktion. Neu könnte man das heute nicht so machen, und vielleicht überhaupt nicht. Die Grenzen der Kunst zu überschreiten hatte man vor nichts schon angefangen, und seither nicht mehr aufgehört. Die Horden der Überschreiter sind in zentrifugale Fernen entschunden. Niemand wüßte sich noch irgendwo außerhalb der Kunst zu stellen.
Ein drei Meter großer Storch, aus rostigen Eisenblechen geschweißt, stakst durch einen Schwarm von Fröschen, zusammengesetzt aus 75 bemalten Fernsehbildröhren. Die Skulptur stammt von Axel Klepsch und wurde in Zusammerabeit mit Martin Kreyssig realisiert.
Innerhalb der Sammlung: Infermental 3: Tango and Relatives Kategorie: Video, Analogvideo Material / Technik: U-Matic, Farbe Dauer: 00:02:39 Sammlung: Infermental
Präsentiert in der Reihe Infermental III, 14. internationales forum des jungen films, berlin 1984 / 34. Internationale Filmfestspiele
«As we shall see, the mean information of a message is defined as the amount of chance (or randomness) present in a set of possible messages. To see that this is a natural definition, note that by choosing a message one destroys the randomness present in a variety of possible messages.» (David Ruelle, Chance and Chaos)