putz, rabitz, gips – Installation und Skulptur. Kurzfilm von Martin Kreyßig zur Ausstellung von Elisabeth Wagner im Frühjahr 2018.
Gefilmt wurde in der Einzelausstellung von Elisabeth Wagner, Freie Akademie der Künste in Hamburg, die dort vom 27. März bis 13. Mai 2018 zu sehen war.
Performance: Thordis M. Meyer / Kamera- und Tonassistenz: Marc Wiebach / Color-Artist: Jan-Billy Blum-Arndt / Kamera und Regie: Martin Kreyßig
Standbild aus dem Film „putz, rabitz, gips“ – Elisabeth Wagner, 2018 / Performance Thordis M. Meyer / Film von Martin KreyssigStandbild aus dem Film „putz, rabitz, gips“ – Elisabeth Wagner, 2018 / Performance Thordis M. Meyer / Film von Martin Kreyssig
Ein Super-8-Film (Länge 1:45 Min) und ein Toast auf Manhattan von Martin Kreyssig, Performance Axel Klepsch & Martin Kreyssig 1982, gedreht im PS1 in New York.
Vernissage: 02.06.2024 – 18 Uhr: – Live-Performance Birgit Ulher ‚Public Transport‘ (2019) – Live Performance Seiji Morimoto: ‚Short Summer‘ (2010) – Vortrag von Prof. Martin Kreyßig
Öffnungszeiten: Sa/So, 08./09. und 15./16.06., jeweils 15-18 Uhr
Morimoto und Ulher thematisieren in ihren Arbeiten den Einfluss von natürlichen Gegebenheiten wie Wind und/oder Wasser, durch die Objekte bewegt werden und Klänge entstehen, die sich mit den Umgebungsgeräuschen mischen.
Seiji Morimoto ist ein japanischer Künstler, der sich mit Performance, Komposition und Installation befasst. Er lebt und arbeitet seit 2003 in Berlin, wo er u.a. die Konzertreihe ‚Experimentik‘ im Tik Berlin kuratiert. Gezeigt werden seine Außeninstallation ‚500m Stretch’ und das Video ‚Under Construction’ mit Bildern und Geräuschen von Baustellen in Berlin.
Birgit Ulher lebt als freischaffende Musikerin, Klangkünstlerin und Komponistin in Hamburg. Sie ist mit ihrer Konzerttätigkeit international unterwegs. Gezeigt werden ihre Videos ‚How to Get Away by Car‘ und ‚Flotsam & Jetsam‘ sowie ihre Klang- und Konzertinstallation ‚Public Transport‘, die mit Geräuschen von Plattenspielern arbeitet.
Birgit Ulher plays PUBLIC TRANSPORT, Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin KreyssigSeiji Morimoto plays SHORT SUMMER, Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig180m STRETCH, Seiji Morimoto, Installation Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig180m STRETCH, Seiji Morimoto, Installation Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin Kreyssig180m STRETCH, Seiji Morimoto, Installation Strobreden Hamburg 02.06.2024 @ Martin KreyssigProf. Martin Kreyßig, Rede zu Arbeiten von Birgit Ulher und Seiji Morimoto @ Foto: Gunnar Lettow 2024
Die Internationale Ausstellung von nichts fand im Juli 1960 in Hamburg statt, zwei Jahre vor George Macuias‘ Fluxus.
1960 gab es einen klar erkennbaren Kunstbegriff. Da war es einfach, sich außerhalb der Kunst zu stellen. Zu zeigen, daß der Apparat auch ganz ohne Kunst tadellos funktionierte.
———
Die Sachen stammten aus dem Laden oder wurden anonym angefertigt, nicht von Künstlern. Signiert haben Straßenpassanten.
Die Ausstellung lief nur eine Woche. In diesen sieben Tagen wurde sie aus Protest dreimal zerstört.
———
Ein Material wird soweit zum Kunstwerk vorbereitet, daß es nichts anderes mehr werden kann; aber gerade an dem Punkt, wo Kunst hinzuträte oder einträte, wird der Vorgang abgebrochen.
Beispiel Gemälde: die Leinwand auf Keilrahmen, grundiert, kommt als Schneuztuch oder Gardine nicht mehr in Frage, aber Kunst ist keine draufgemalt. Das Werk ist beides nicht.
———
Hier steht eine Rekonstruktion. Neu könnte man das heute nicht so machen, und vielleicht überhaupt nicht. Die Grenzen der Kunst zu überschreiten hatte man vor nichts schon angefangen, und seither nicht mehr aufgehört. Die Horden der Überschreiter sind in zentrifugale Fernen entschunden. Niemand wüßte sich noch irgendwo außerhalb der Kunst zu stellen.
Innerhalb der Sammlung: Infermental 3: Tango and Relatives Kategorie: Video, Analogvideo Material / Technik: U-Matic, Farbe Dauer: 00:02:39 Sammlung: Infermental
Präsentiert in der Reihe Infermental III, 14. internationales forum des jungen films, berlin 1984 / 34. Internationale Filmfestspiele